Von der Textwüste zum Infotainment: Komplexität wird erlebbar
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Von der Textwüste zum Infotainment: Komplexität wird erlebbar
Jahr
2024
Kunde
E.ON
Sektor
Energiewirtschaft
Herausforderung
Komplexität visuell Auflösen
Technologien
3D-Design, Html, TypeScript, php
Unsere Rolle
Beratung, Konzeption und technische Umsetzung komplexer Prozesse
Der Begriff „Flexible Netze” ist spätestens seit der Energiewende in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Ein einfacher Begriff für ein äußerst komplexes Thema.
Aufgrund der immer weiter wachsenden Menge an Eigenenergieerzeugung auf allen Spannungsebenen ist es mehr als nötig, dass das Stromnetz auf dadurch höher schwankende Spannungen schnell reagieren kann. Auch die Stromerzeugung und -einspeisung ist ein komplexes Thema, weshalb ein großer Bedarf an Digitalisierung, Transparenz und Handlungsbedarf besteht. Diese großen Abhängigkeiten galt es einfach und anschaulich zu erklären.
E.ON suchte einen Dienstleister, der eine Möglichkeit findet, „das große Ganze“ möglichst einfach und verständlich sowie interaktiv zu visualisieren. Die Zielgruppe sind Vertreter aus Politik und Wirtschaft.
Zum Zeitpunkt der Anfrage hatte E.ON selbst allerdings noch keine konkrete Idee, wie sich ein so komplexes Thema einfach und verständlich vermitteln ließe.
Wir entwickelten ein orthogonales, flexibles Grid-System, in dem unterschiedliche Akteure und Szenarien flexibel miteinander kombiniert werden können. Diese Grundidee testeten wir zunächst mit 3D-Dummy-Objekten und den gestaltungsprägenden, orthogonalen, quadratischen Bodenplatten, um herauszufinden, ob dieses Grid den sehr unterschiedlichen Szenarien standhalten kann.
Um den Grundaufbau herum entwarfen wir außerdem eine User Experience, die den Einstieg, den Auf- und Abbau sowie den Ablauf eines Szenarios so einfach und zugänglich wie möglich macht.
Zum Zeitpunkt der Anfrage stand E.ON gerade mitten in einem der größten Rebranding-Prozesse seiner Geschichte. Daher hatten wir bei der Gestaltung keinerlei Anhaltspunkte dafür, wie die Visualisierung in der Vergangenheit ausgesehen hatte.
Wir entschieden uns für einen 3D-Stil, der einerseits realistisch ist, da es sich größtenteils um technische Darstellungen handelte, andererseits aber so einfach und verständlich sein musste, dass er die Gesamtszene nicht visuell überfrachtet.
Eine weitere Herausforderung waren die sehr unterschiedlichen Größen innerhalb einer Szene. So sollte beispielsweise der Bundestag neben einem Smart Meter gezeigt werden. Durch die abstrakten Bodenplatten als Grundelement war hiermit die Flexibilität von Proportionen unterschiedlichster Art gegeben. Somit ging das visuelle Grundkonzept voll auf.
Um die Netzflexibilität in all ihren Facetten abzubilden, müssen mehrere Ebenen berücksichtigt werden. Um diese gut miteinander kombinieren zu können, haben wir ein universelles und leicht zugängliches Userinterface entwickelt. Es zeigt die verschiedenen Dimensionen auf, kombiniert sie und verbindet sie miteinander. Szenen bauen sich dynamisch auf und ab, Szenarien werden automatisiert abgespielt.
So macht interaktives Nutzererlebnis eines so komplexen Themas richtig Spaß!
Mit dieser Art der Kommunikation kann sich E.ON als Innovator und Marktführer sehen lassen. Die positiven Rückmeldungen aus Politik und Wirtschaft zu diesem Thema sind überwältigend!
Damit belegt E.ON seine Vorreiterrolle, das Thema „Flexible Netze” auch in der Kommunikation ernsthaft voranzutreiben.
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Wenn Konfigurierbarkeit auf Automatisierung trifft – Zahlen, die Innovation messbar machen.
Verschiedene Szenarien zeigen die Vielfalt moderner Netzflexibilität. Von Lastverschiebung in der Industrie über Smart-Home-Integration bis zu Speicherlösungen für erneuerbare Energien. Jeder Anwendungsfall hat eigene Akteure, eigene Prozesse, eigene Abhängigkeiten.
Technische Implikation:
Jeder Anwendungsfall wird aus der konfigurierbaren 3D-Matrix zusammengestellt. Keine hardcodierten Szenen, sondern dynamische Komposition basierend auf Konfigurationsdaten. Automatisierte Animationen führen den Betrachter von der Auswahl bis zum Verständnis durch den Prozess.
Der Vorteil für Stakeholder:
Politik und Industrie können gezielt die für sie relevanten Szenarien erkunden. Kein Informations-Overload, sondern fokussierte Wissensvermittlung. Jeder Anwendungsfall steht für sich und ist gleichzeitig Teil des großen Ganzen.
Von Energieanlagen über Strommasten bis zu generischen Gewerken: 29 hochauflösende 3D-Objekte bilden das Fundament. Jedes Objekt wurde so konzipiert, dass es in verschiedenen Anwendungsfällen wiederverwendet werden kann. Die Balance zwischen Abstraktion und Realismus macht sie vielseitig einsetzbar.
Technische Implikation:
Die Objekte wurden in unterschiedlichen Größenverhältnissen für verschiedene Anwendungsgeräte optimiert. Hochauflösend für Desktop-Präsentationen, performant für Touch-Geräte auf Messen. Die 3D-Assets sind so strukturiert, dass neue Objekte einfach hinzugefügt werden können.
Der Vorteil für E.ON:
Neue Anwendungsfälle können schnell visualisiert werden, ohne komplett neue 3D-Welten erstellen zu müssen. Das System wächst organisch mit den Anforderungen. Investitionssicherheit durch Wiederverwendbarkeit.
Die flexible 3D-Matrix ist das Herzstück der Lösung. Sie ermöglicht die freie Platzierung und Kombination aller Objekte. Orthogonale Darstellung sorgt für klare räumliche Orientierung. Die Matrix ist nicht statisch, sie passt sich dem jeweiligen Anwendungsfall an.
Technische Implikation:
Die Matrix-Logik wurde als eigenständiges Framework auf Basis von TypeScript und Webpack entwickelt. Config-as-Code ermöglicht schnelle Anpassungen. Animations-Sequenzen werden automatisch aus der Konfiguration generiert. Zoom-Funktionen und interaktive Feedbacks sind nativ integriert.
Der Vorteil für Wartbarkeit:
Änderungen erfolgen über Konfigurationsdateien, nicht im Code. Neue Szenen können in Stunden statt Tagen erstellt werden. Die Fachbereiche bei E.ON können nach kurzer Einarbeitung selbst Anpassungen vornehmen.
Jeder Anwendungsfall läuft automatisiert ab: Objekte bauen sich auf, Pfeile zeigen Abhängigkeiten, Texte erklären Zusammenhänge. Der Betrachter wird geführt, ohne dass Klicken, Scrollen oder Suchen nötig wird. Die Automatisierung nimmt die Komplexität aus der Bedienung.
Technische Implikation:
Animation-Engine synchronisiert visuelle Elemente mit Textpassagen. Timing ist präzise choreographiert: Wann erscheint welches Objekt? Wann wird welcher Text eingeblendet? Wann zeigen Pfeile auf Abhängigkeiten? Pausierungsmöglichkeiten für Präsentatoren sind integriert.
Der Vorteil für User Experience:
Maximale Einfachheit bei maximaler Informationstiefe. Der Betrachter kann sich auf den Inhalt konzentrieren, die Navigation übernimmt das System. Keine Überforderung durch zu viele Klickoptionen. Infotainment im besten Sinne.
Komplexe Zusammenhänge visuell erlebbar machen
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