Wie wir für einen regionalen Energieversorger ein skalierbares Design-System entwickelten, das Markenkonsistenz über alle Mandanten gewährleistet und dabei maximale Flexibilität für Kooperationen, Abteilungen und Dienstleister ermöglicht.
Das mandantenfähige rhenag Design-System
Jahr
2022 - heute
Kunde
rhenag
Sektor
Energieversorger
Herausforderung
Balance zwischen Einheitlichkeit, Flexibilität und Kompatibilität mit verschiedenen Frameworks, Geräten und Browsern
Technologien
Figma
Unsere Rolle
Ideenfindung, Konzeption und Umsetzung
Die Situation:
rhenag hat diverse Kooperationen und Partnerlieferanten. Jeder braucht eine eigene digitale Präsenz, aber alle müssen erkennbar zur rhenag-Familie gehören. Gleichzeitig muss jeder Mandant seine eigene Identität bewahren können: Eigene Farben für Co-Branding, eigene Bildsprachen für spezifische Zielgruppen, eigene Schwerpunkte in der Kommunikation.
Die Herausforderung:
Wie schafft man ein System, das beides ermöglicht? Konsistenz UND Flexibilität? Wiedererkennung UND Differenzierung? Ein zu starres System erstickt Individualität. Ein zu flexibles System verliert die Markenkohärenz.
Standard-Corporate-Design-Manuals sagen: "So muss es aussehen." Aber sie sagen nicht: "So kannst du es flexibel anpassen, ohne die Marke zu verwässern." Das Resultat: Entweder halten sich alle sklavisch an starre Vorgaben (und wirken austauschbar), oder jeder macht sein eigenes Ding (und die Markenfamilie zerfällt).
Die Folge:
Ohne intelligentes System: Jede neue Kooperation bedeutet eine komplett neue Website. Inkonsistente Markendarstellung schwächt die Gesamtmarke. Wartungsaufwand wird unbezahlbar.
Die Situation:
rhenag arbeitet mit verschiedenen Agenturen und Dienstleistern. Jede Agentur hat ihre eigenen Prozesse, ihre eigenen Tools, ihre eigene Interpretation der Marke. Wenn jede Agentur von Null anfängt, entstehen Parallelentwicklungen: Agentur A entwickelt eine Header-Komponente, Agentur B entwickelt eine andere Header-Komponente, für die gleiche Marke.
Die Herausforderung:
Wie schafft man eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für alle Dienstleister? Wie stellt man sicher, dass alle mit den gleichen Design-Elementen arbeiten? Wie vermeidet man, dass jede Agentur das Rad neu erfindet? Wie ermöglicht man gleichzeitig, dass gute Ideen von allen übernommen werden können?
Das klassische Corporate-Design-Manual ist ein PDF. Statisch. Nicht erweiterbar. Nicht kollaborativ. Wenn eine Agentur ein neues Element entwickelt, bleibt es in ihrem Projekt, andere profitieren nicht davon.
Die Folge:
Ohne gemeinsames System: Parallelentwicklungen verursachen doppelte Kosten. Inkonsistente Implementierungen schwächen die Marke. Wissen bleibt in Silos stecken.
Die Situation:
Energiemärkte ändern sich schnell. Neue Tarife müssen beworben werden. Kampagnen müssen kurzfristig aufgesetzt werden. Partnerprojekte brauchen schnell digitale Präsenz. Die bisherige Realität: Jede neue Website oder Landingpage ist ein Projekt von mehreren Wochen. Briefing, Konzeption, Design, Freigabe, Entwicklung, Testing, Go-Live. Zu langsam für dynamische Märkte.
Die Herausforderung:
Wie reduziert man Time-to-Market drastisch? Wie ermöglicht man, dass rhenag selbstständig Landingpages erstellen kann, ohne auf externe Dienstleister warten zu müssen? Wie schafft man gleichzeitig Qualitätssicherung, damit nicht jede Abteilung ihr eigenes Design-Chaos produziert?
Die Balance zwischen Geschwindigkeit und Qualität ist schwierig. Zu viel Kontrolle bremst. Zu wenig Kontrolle führt zu Wildwuchs.
Die Folge:
Ohne schnelles System: Marktchancen werden verpasst. Kampagnen starten zu spät. Wettbewerber sind schneller. Kosten für externe Dienstleister explodieren.
Die Situation:
Die Kundenmarke rhenag-energie sollte sich visuell von der rhenag-Unternehmensmarke abheben, ohne die Markenfamilie zu spalten. Die Herausforderung: Eigenständigkeit schaffen und dennoch die Zugehörigkeit zur Unternehmensidentität bewahren. Zu ähnlich? Die Marken verschwimmen. Zu unterschiedlich? Die Familienzugehörigkeit geht verloren.
Die Herausforderung:
Wie schafft man ein Design-System, das diese Balance ermöglicht? Das System muss Spielräume definieren: Welche Elemente sind fix (Logo, Grundtypografie)? Welche Elemente sind flexibel (Farbwelt, Bildsprache)? Welche Elemente sind mandantenspezifisch (Spezial-Icons, Kampagnen-Elemente)?
Diese Balance ist nicht nur visuell, sondern auch technisch: Das CMS muss verstehen, was fix und was flexibel ist. Designer müssen diese Regeln verstehen und anwenden können. Entwickler müssen sie technisch umsetzen können.
Die Folge:
Ohne klare Systematik: Marken wirken entweder austauschbar (zu wenig Eigenständigkeit) oder zusammenhangslos (zu viel Eigenständigkeit).
Wenn Konsistenz auf Skalierbarkeit trifft, messbare Effizienz statt theoretischer Konzepte
Ein System, viele Identitäten
Das Design-System ermöglicht es rhenag, eigenständig und schnell Websites und Landingpages zu erstellen. Für verschiedene Mandanten: Kooperationen, Partnerlieferanten, Abteilungen, Beteiligungen. Jeder Mandant kann Corporate-Design-Elemente wie Farben, Bildsprachen oder Schriften anpassen, innerhalb definierter Spielräume.
Technische Implikation:
Das Headless CMS NEOS trennt Design, Inhalt und Mandanten. Diese Trennung ist nicht nur konzeptionell, sondern technisch implementiert: Mandanten haben eigene Konfigurationsdateien, in denen Farben, Schriften und Bildsprachen definiert werden. Das System wendet diese Konfigurationen automatisch auf alle Templates an.
Der Vorteil für rhenag:
Neue Mandanten können in Tagen statt Monaten aufgesetzt werden. Keine komplett neuen Websites, sondern Instanzen des gleichen Systems mit individuellen Design-Parametern. Markenkonsistenz ist technisch garantiert, innerhalb der definierten Spielräume.
Kollaboratives Wissens-Ökosystem
Alle Design-Elemente und Templates werden zentral im Pool verwaltet. Jede Agentur, jede Abteilung, jede Beteiligung kann darauf zugreifen und für ihre Zwecke nutzen. Entwickelt eine Agentur ein neues Element, das auch für andere interessant sein könnte, wird es in den Pool aufgenommen, und steht sofort allen, oder auf Wunsch auch nur einigen, zur Verfügung.
Technische Implikation:
Der Template-Pool ist nicht nur eine Design-Bibliothek, sondern technisch integriert im CMS: Templates sind als wiederverwendbare Module implementiert. Jedes Modul hat definierte Parameter (Farben, Texte, Bilder). Neue Module werden in den Pool eingepflegt. Alle bestehenden Projekte können auf neue Versionen upgraden.
Der Vorteil für Effizienz:
Designer müssen nicht bei Null anfangen. Entwickler müssen nicht jedes Element neu bauen. Jeder profitiert von den Entwicklungen aller. Das System wächst organisch mit jedem Projekt. Wartung erfolgt zentral, Updates propagieren zu allen Instanzen.
Eigenständig im Auftritt, stark in der Familie
Ein neues Corporate Design, das emotional anspricht und klar differenziert: Moderne, charakterstarke Typografie. Erweiterte Farbwelt mit hohem Wiedererkennungswert. Von Hand illustrierte Iconsprache, die rhenag im Wettbewerbsumfeld einzigartig macht. Der Markenkern "Regional. Nah. Digital." wird visuell unterstützt.
Design-Implikation:
Die Typografie ist charakterstark, aber lesbar. Die Farbwelt ist erweitert, aber nicht beliebig, jede Farbe hat eine Bedeutung im System. Die hand-illustrierten Icons sind nicht nur dekorativ, sie transportieren die Markenwerte: Regional (erkennbare Motive), Nah (menschlich gezeichnet), Digital (moderne Umsetzung).
Der Vorteil für Differenzierung:
rhenag sieht nicht aus wie jeder andere Energieversorger. Die Bildsprache ist unverwechselbar. Gleichzeitig ist die Gestaltung skalierbar: Neue Icons können im gleichen Stil erstellt werden. Die Farbwelt erlaubt Variationen für verschiedene Mandanten.
Das rhenag-System schafft genau das."
Jeder Mandant hat seine eigene Identität, aber alle sind erkennbar Teil der rhenag-Familie. Das visuelle Refresh schafft Eigenständigkeit. Das System garantiert Zugehörigkeit.