Back to Buntstift

Wer sich -wie wir - eigentlich voll und ganz dem Thema Digitalisierung und Webdesign verschrieben hat, kommt nicht zwangsläufig auf die Idee einen Illustrator zu beschäftigen. Doch ORÖ bildet in diesem Segment sogar eigene Kreative am Standort in Dortmund aus. Und das mit wachsendem Erfolg.

Denn tatsächlich lässt sich im Umfeld der Kreativagenturen seit längerer Zeit ein Trend beobachten, der - auf dem Megatrend fortschreitender Digitalisierung aufbauend - eine starke rekursive Bewegung hin zu klassischen kreativen Disziplinen zutage fördert. Oder einfacher ausgedrückt: Kunden entdecken zunehmend die Faszination und Wirkung wieder, die von kraftvollen und aussagekräftigen Illustrationen ausgeht. Ganz gleich, ob es um die Aufbereitung komplexer, erklärungsbedürftiger Inhalte geht oder sich um ansprechende Analogien zu zentralen Prozessen und Abläufen handelt: Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte…

Und so gestaltet ORÖ in Dortmund fleißig Plakate, Wimmelbilder, Personas und Cartoons für unterschiedlichste Themenfelder und Einsatzbereiche. Und das Ganze nicht selten auch direkt in Kombination mit 2D Motiondesign in Form von kompakten Erklärfilmen. Womit spätestens dann auch wieder der Bogen zum digitalen Geschäft der ORÖ geschlagen wäre.

Wer mit wachen Augen über den Webauftritt der Dortmunder Digitalagentur wandert, wird schnell bemerken, dass ORÖ diesem Umstand auch beim eigenen Design längst umfassend Rechnung trägt. Weite Teile der digitalen Visitenkarte sind hier zuvor mit spitzem Stift auf das blanke Papier gescribbelt worden, bevor sie am Ende Eingang auf den Webserver gefunden haben.

Und dieses Prinzip hat tatsächlich auch in der täglichen Agenturarbeit und Ausbildung bei ORÖ Methode. So arbeiten sich Praktikanten und Auszubildende zunächst sehr intensiv an plastischen Gegenständen oder knülligen Papierkugeln ab, bevor sie schließllich auf die Welten etablierter Standardsoftware und in Richtung Webdesign losgelassen werden. Da geht es um die stilsichere Erfassung von Formen und Proportionen, um das Spiel von Licht und Schatten sowie natürlich immer wieder auch um korrekte Abbildung unterschiedlichster Perspektiven. Aus unserer Sicht gehört nicht zuletzt auch dieses Wissen und dessen konsequent gelernte Anwendung zum unverzichtbaren Rüstzeug jedes kommenden Adobe-Superstars.

Aber auch dort, wo es im konkreten Kundenprojekt um die Entwicklung einer Marke, die Schaffung eines Logos oder die Konzeption anspruchsvoller Zielsetzungen in der Kommunikation, im Marketing und im Vertrieb geht, stiehlt der Stift den Computern zunächst die Schau. Denn so sehr sich Software-Anbieter auch um die Kollaborationsfähigkeit ihrer Lösungen bemühen; nichts schweißt Projektbeteiligte mehr zusammen und erzeugt eine dauerhaftere Wirkung als ein gemeinsam entwickeltes und mit dem Scribblestift auf das Papier gebrachte Arbeitsergebnis.

Und spätestens wenn ein Scribble dann das Licht der digitalen Welt erblickt, werden die Stifte auch von unseren Frontend-Entwicklern heiß und innig ins Herz geschlossen.

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